Für die, die denken Meditation wäre nicht cool

 
 

Bist du zu cool für Meditation?

Es gibt viele Gründe warum einige von uns vermeiden zu meditieren. Einige wollen keine weitere Aufgabe in ihrem Leben. Reicht es nicht Zahnseide zu benutzen und ins Fitnessstudio zu gehen? Andere verstehen einfach nicht oder “glauben” nicht an den Wert von Meditation. Aber eine meiner Freundinnen gab mir Einsicht in eine andere Gruppe von Nicht-Meditierern, als sie sagte: “Ich weiß, dass ich Meditation brauche.” Mein Verstand wandert die ganze Zeit umher. Ich sorge mich. Ich habe Schlafprobleme. Ich fühle mich gestresst von dem Moment an, wo ich aufwache.

 

“Also warum lernst du nicht meditieren?” fragte ich, da es wie ein einfach zu lösendes Problem schien.

“Ich will kein Trottel sein”, antwortete sie.

 

Ich lachte bis mir die Tränen kamen, aber ich hatte verstanden. Für einige von uns ist Meditation vorbehaftet. Wenn wir das Wort Meditation hören, dann denken wir an Mönche mit kahlen Köpfen und schallenden Schellentrommeln an Straßenecken, oder an Gruppen, die in großen Versammlungen zusammen OM singen. Einige von uns denken an Freunde, die nach ein paar Meditationskursen uns fest bei der bei der Hand nahmen und uns in die Augen starten mit einem Blick, von dem sie vielleicht dachten, dass er Glückseligkeit ausstrahlte, aber nur unheimlich war.

 

Lohnt es sich deine Coolness zu behalten, wenn du von deinem Verstand herumgezogen wirst?

Falls du meditieren vermieden hast aufgrund was andere denken könnten, dann verspreche ich dir, dass diese Sorge dich von einem glücklicheren Leben abhält.

“Wie willst du das wissen?”, fragst du vielleicht. Ich weiß es, da wir alle ein Sache gemeinsam haben – wir werden die meisten Tage von unseren Verstand herumgeschubst. Wir nennen es Denken, und bezeichnen es als eine gute Sache, aber im großen und ganzen ist es das nicht. Viel von unserem Denken ist in hohem Maße überbewertet – automatisch, irreführend, selbstzerstörerisch, und oft außer Kontrolle. Tatsächlich ist Denken unsere größte Sucht.

 

Das läuft so: Als Mensch ist jeder von uns stolzer Besitzer eines Gehirns. Dieses Gehirn macht wundervolle Dinge, viele davon erhalten uns am Leben. Danke dir Gehirn. Aber der Teil des Gehirns, den wir Verstand nennen, produziert Gedanken auf die gleiche Weise, wie das Herz Blut pumpt und die Leber und die Nieren entgiften. Tatsächlich sind Gedanken oft nicht mehr als Abfallprodukte. Also, das ist beängstigend. Es ist, wenn wir aufhören zu denken, dass wir oft auf unsere kreativsten Lösungen zugreifen. Einstein wusste das, so wie die meisten großen Künstler und Erfinder.

 

Denken ist viel heimtückischer als du es dir je vorgestellt hast. Studien an der Stanford Universität zeigen, dass wir in etwa 150.000 Gedanken am Tag produzieren. Vor der technischen Revolution war die Zahl geringer. Aber jetzt denken wir über das Leben eines jeden auf Facebook nach, sowie über unser eigenes.

 

Wir beschreiben dieses konstante von Gedanke zu Gedanke Springen, indem wir sagen “mein Verstand wandert umher”. Das lässt es süß und harmlos klingen, aber erinnere dich, dass der Großteil dieser Gedanken nicht zu unserem besten Interesse ist. Diese Tatsache wurde kürzlich in einem New York Times Artikel von John Tierney beleutet; treffend betitelt mit “Wenn der Verstand wandert, dann irrt die Zufriedenheit  auch umher.” Nachdem ich Jahrzehnte meine eigenen Gedanken beobachtet habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass, wenn ich in einem Restaurant wäre und ein Paar so miteinander reden würde, wie mein Verstand mir redet, dann würde ich aufstehen und gehen.

 

Meditiere nicht, weil es angesagt ist, meditiere um glücklich zu sein

Also wenn du mich fragen würdest, “Warum meditierst du?”, dann würde meine Antwort lauten, “weil es mir ermöglicht zu erkennen, dass ich denke und dass meine Gedanken nicht die Realität sind, sondern die Interpretation des Verstandes, und dass ich entscheiden kann, ob ich ihnen zuhöre oder nicht.“

 

Dass ich diese Entscheidungsmöglichkeit habe, hat meine Zufriedenheit in einem Maße erhöht, die ich mir in meinen wildesten Träumen nicht hätte vorstellen können. Wie gigantisch das ist? Das kannst du nicht verstehen bis du dir selbst die Erfahrung schenkst. Selbst wenn ein paar Leute “denke” du bist ein Trottel, dann ist es es wert. Selbst wenn du deinen Kindern, deinen Eltern oder deinem Hund erklären musst, dass du einfach deinem Verstand kündigst und die Anzahl deiner täglichen Gedanken auf, sagen wir, 90.000 reduziert, dann ist es es wert. Das ist ein Drittel weniger als du im Moment denkst.

 

Und falls du währenddessen es schaffst vertrauter mit dem Ewigen zu werden, hey, das ist großartig! Aber für den Anfang würdest du nicht ein wenig mehr Zufriedenheit mögen?

 

 
 

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Gayatri